roter Matetee aus Argentinien

Tee ist gesund. Trotzdem kommt es immer wieder zu Problemen bei der Qualität von verschiedenen Teesorten und Chargen. Dieses Mal hat es einen beliebten Tee aus Südamerika erwischt. Er enthält eine gesundheitsgefährdende Substanz. Die Teesorte „PIPORE Yerba Mate Tee“ (250 g) wird deshalb zurückgerufen.

Das Portal lebensmittelwarnung.de des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) teilt mit, dass die Firmen Orienta Foods GmbH und Jamil Alhaj Abboud den Rückruf durchführen. Der Grund: Es wurde eine Überschreitung der zulässigen Höchstmenge von Anthrachinon festgestellt. Das ist ein Stoff, der als krebserregend gilt.

Im Juni 2025 informierte Jamil Alhaj Abboud erstmals über den Rückruf der Teesorte. Am 13. August 2025 wurde die Warnmeldung auf lebensmittelwarnung.de aktualisiert. Der Grund: Die Orienta Foods GmbH ist jetzt auch dabei.

Jamil Alhaj Abboud spricht von einem „potenziellen Qualitätsproblem“. Orienta Foods GmbH nennt eine „erhöhte Konzentration des Pflanzenschutzmittels Anthrachinon“ als Ursache. Betroffen sind die Beutel mit einem Produktionsdatum „01/2023“ und einer Haltbarkeit bis Ende 12/2025.

Laut BVL wurde das Produkt in folgenden Bundesländern verkauft:

    Baden-Württemberg

    Bayern.

    Berlin.

    Bremen.

    Hamburg.

    Hessen

    Mecklenburg-Vorpommern

    Niedersachsen

    Nordrhein-Westfalen

    Rheinland-Pfalz

    Saarland.

    Sachsen

    Das ist Sachsen-Anhalt.

    Schleswig-Holstein.

    Thüringen

Pipore ist eine bekannte Marke für Yerba Mate-Tee aus Santo Pipó, Misiones, Argentinien, wo er seit 1930 von der Genossenschaft „Productores de Yerba Mate de San Pipó Soc.Coop.Ltda“ hergestellt wird. Die Marke gehört zu den zehn größten Produzenten und ist der zweitgrößte Exporteur von Yerba Mate weltweit, mit einer bedeutenden Präsenz auf den Märkten im Nahen Osten, den USA, Europa und Australien.

Der Teeguru meint:

Teerückrufe sind leider nicht selten. Oft sind es unbedeutende Hersteller. Hier handelt es sich aber um einen der größten Hersteller und Exporteur des auch von mir hoch geschätzten Mate-Tees. Insofern ist die Warnung wichtig.

Gut wäre es nur, wenn diese auch rechtzeitig stattfinden würde. Wer den Tee im Frühjahr/Sommer 2023 gekauft hat, hat ihn entweder bereits verköstigt oder schon eine lange Zeit im Schrank. Man muss bei diesem Rückruf wohl davon ausgehen, dass es erst zu einem Schadenfall kommen musste, bis man die Gefahr erkannte und den Rückruf initiierte. Nicht sehr vertrauenserweckend. Deshalb bleibt der Teeguru bei seiner Empfehlung: Immer mal den Lieblingstee wechseln. Das ist sicherer für die Gesundheit und schafft neue Genussmomente.

0 0 Bewertungen
Article Rating
Abonnieren
Benachrichtigen bei
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
de_DEDeutsch
Nach oben scrollen
0
Deine Meinung würde uns sehr interessieren. Bitte kommentiere.x