{"id":1372,"date":"2024-01-09T19:00:00","date_gmt":"2024-01-09T18:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/teeguru.net\/?p=1372"},"modified":"2024-02-17T18:48:58","modified_gmt":"2024-02-17T17:48:58","slug":"teegelesen-johannes-soyener-teeclipper","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/teeguru.net\/en\/teegelesen-johannes-soyener-teeclipper\/","title":{"rendered":"Teegelesen: Johannes K. Soyener \u201eTeeclipper\u201c"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"1372\" class=\"elementor elementor-1372\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-06352a1 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"06352a1\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-ae0ca9f\" data-id=\"ae0ca9f\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-05106fb elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"05106fb\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h3 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Teegelesen: Johannes K. Soyener \u201eTeeclipper\u201c<\/h3>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-e771df6 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"e771df6\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-fe3b995\" data-id=\"fe3b995\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-bd595c6 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"bd595c6\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>Neben zahllosen Sachb\u00fcchern zum Thema Tee gibt es auch einige spannende Romane, die sich mit dem Tee und seiner Geschichte besch\u00e4ftigen. Dieses mal taucht der <a href=\"https:\/\/teeguru.net\/en\/\">Teeguru<\/a> mit euch ab zu den gro\u00dfen Teeclipper-Rennen im 19 Jahrhundert, bei denen es darum ging, den ersten Tee der neuen Ernte als schnellster von China nach London zu bringen. Lukrative Vertr\u00e4ge waren die positive Folge, Existenzverlust bei Niederlage nicht undenkbar. Im Jahr 1866 war das Rennen besonders knapp. Johannes Soyener erz\u00e4hlt uns die Geschichte dahinter auf \u00fcber 800 spannenden Seiten &#8211; von denen aber nur sehr wenige wirklich Bezug zu Tee haben.<\/strong><\/p>.\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-2a886af elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"2a886af\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-4c224cc\" data-id=\"4c224cc\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d62cf6d elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"d62cf6d\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Die Geschichte begleitet den schottischen Clanchef Mackay und seine 3 S\u00f6hne 37 Jahre lang und beginnt im Jahre 1832. Ihr Clan lebt von schwarzgebranntem Whisky, weil das Land nichts anderes hergibt. Der ans\u00e4ssige Herzog l\u00e4sst die Highl\u00e4nder mit Gewalt vertreiben, um Platz f\u00fcr seine riesigen Schafherden zu schaffen, die mehr Profit versprechen als die P\u00e4chter. Es ist die Zeit der Vertreibung in den Highlands Schottlands.<\/p><p>Sie fliehen nach England, der j\u00fcngste Bruder heuert auf einem Schmugglerschiff an, ihn verliert man jahrelang aus den Augen. Morgan, der mittlere Bruder, f\u00e4hrt als Offizier auf Englands schnellstem Zollschiff. Die von ihm gewonnenen Informationen \u00fcber geplante Eins\u00e4tze verkauft der \u00e4lteste Bruder an die Schmuggler. Den Gewinn vermehrt der Vater, nach London entkommen, mit Erfolg an der B\u00f6rse.<\/p><p>Nach zehn Jahren kamen der j\u00fcngere Bruder und seine Familie nach England und beschlossen, eine Karriere im Teehandel und im Schiffbau einzuschlagen. Der Wettbewerb zwischen den Werften entwickelte sich nun zu einem Wettlauf darum, als erstes Schiff mit der neuen Teeernte in London anzukommen. Da der Tee auf dem Seetransport oft nass und feucht wurde, schimmelte er schneller, als ihn die High Society Englands in die Finger bekommen konnte.<\/p><p>Die Br\u00fcder nehmen mit 3 Schiffen teil. Der Ausgang wird entscheidend sein f\u00fcr die Rettung oder den Untergang des Clans.<\/p><p>Die Handlung ist spannend und gut strukturiert. Soyener hat es geschafft, in 16 Kapiteln eine Atmosph\u00e4re von Abenteuer und ungewisser Schicksalhaftigkeit zu schaffen. Der Leser erf\u00e4hrt interessante Details \u00fcber den historischen Teehandel und das Leben auf einem Segelschiff. Die Beschreibungen der Seereisen sind lebendig und packend. Man f\u00fchlt sich regelrecht in die Zeit und die Schaupl\u00e4tze hineinversetzt.<\/p><p>Es ist allerdings eher die Familiengeschichte eines schottischen Clans, die in den schottischen Highlands beginnt und ca. 30 Jahre sp\u00e4ter in London endet. Dazwischen gibt es Abenteuer auf der ganzen Welt, vor allem aber auf den Weltmeeren. In der ersten H\u00e4lfte dreht sich alles um Whisky und Schmuggel desselben, in der zweiten H\u00e4lfte geht es dann um Schiffbau und Tee-Import.<br \/><br \/><\/p><p>Besonders beeindruckend ist die Sorgfalt, die Soyener auf die historische Genauigkeit der Story legt. Es ist sp\u00fcrbar, dass er sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Die Beschreibungen der damaligen Handelsrouten und der Handelsbeziehungen sind \u00e4u\u00dferst pr\u00e4zise und fesselnd.<\/p><p>Alles in allem ist <a href=\"https:\/\/amzn.to\/48pAFGS\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Teeclipper&#8220; von Johannes K. Soyener<\/a> ein Roman, der sowohl historisch Interessierte als auch Liebhaber von Abenteuerromanen begeistern wird. Die Mischung aus spannender Handlung, interessanten Charakteren und historischen Fakten ist sehr gelungen.<\/p><p>Trotzdem handelt dieses Buch keineswegs schwerpunktm\u00e4\u00dfig von dem Teeclipper-Rennen im Jahre 1866. Der Titel des Buchs spielt nur auf den letzten paar Dutzend Seiten eine Rolle. Liest man das Buch unter Ber\u00fccksichtigung dessen, sitz man nicht allein vor einem Buch, sondern befindet sich unter den Mackays im Norden Schottlands.<\/p><p>Die beste Zeit zum Lesen ist ein Winterwochenende, wenn das Wetter ungem\u00fctlich ist und ein Teegrog in Reichweite scheint.<\/p><p>\u00a0<\/p><p><strong>Warum unbedingt dieses Buch lesen?<\/strong><\/p><p>F\u00fcr Freunde der umfassenden Epochenliteratur, der Geschichte Schottlands mit Belletristikschwerpunk. Wer hofft, einen Roman \u00fcber Tee und die Teeklipper zu lesen, wird eher entt\u00e4uscht. Das Wort Teeklipper taucht erst nach Seite 500 zum ersten Mal auf. Der Titel mag gut klingen, entspricht aber nicht dem Schwerpunkt des Buchs. F\u00fcr reine Teeliebhaber nur als Beiwerk geeignet, wenn man sich f\u00fcr die Epoche der Teeclipper interessiert.<\/p><p><strong>Was macht das Buch einzigartig?<\/strong><\/p><p>Der Schriftsteller bietet eine der besten Quellen spannender, historischer und aufschlussreicher Unterhaltung, wenn man sich f\u00fcr technische Details damaliger Entwicklungen aus einer vergangenen Epoche interessiert. Europa dominierte die Welt und seine Kolonien, es gab Aufbruchsstimmung, Rekorde und Innovation. Alles schien m\u00f6glich und wurde versucht.<\/p><p><strong>F\u00fcr wen ist dieses Buch eher nicht geeignet?<\/strong><\/p><p>Als Teeliebhaber nur als Beiwerk oder f\u00fcr bibliophile mit <a href=\"https:\/\/amzn.to\/48pAFGS\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der gebundenen, 800 Seiten starken Ausgabe in sch\u00f6nem Einband<\/a> sinnvoll. Inhaltlich wenig neues zum Gesamtthema Tee, wenngleich die Epoche der Teeclipper eine spannende Zeit der Teegeschichte war.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-81632dd elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"81632dd\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-2c15c96\" data-id=\"2c15c96\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-50870de elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"50870de\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<blockquote><p><em>Der Teeguru meint:\u00a0<\/em><\/p><p><em>Stark im Aufguss, aber falsch etikettiert. Wenn ich<a href=\"https:\/\/teeguru.net\/en\/teesorten\/schwarzer-tee\/\"> Darjeelingtee<\/a> m\u00f6chte, bringt mir ein gro\u00dfer Kamillentee eher keine Freude. Gelegentlich erwischte ich mich dabei, wie ich eher zum Whiskey greifen wollte als zum Tee. Wer allerdings einen spannenden Ausschnitt aus der schottischen Zeitgeschichte oder einen Seefahrerroman lesen m\u00f6chte, wen das Abenteuer auf der See mit dem gro\u00dfen Finale des Teeclipper-Rennens am Ende anspricht, liegt garantiert richtig.F\u00fcr reine Teeliebhaber trotzdem keine Empfehlung.<\/em><\/p><\/blockquote>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Teegelesen: Johannes K. Soyener \u201eTeeclipper\u201c Neben zahllosen Sachb\u00fcchern zum Thema Tee gibt es auch einige spannende Romane, die sich mit dem Tee und seiner Geschichte besch\u00e4ftigen. 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